Sterbe- und Trauerbegleitung

 

„In dem Moment, als die Raupe dachte,

dass die Welt untergeht, wurde sie zum Schmetterling“

 

Unsere Tiere genießen jeden Tag und freuen sich über jeden Tag mit ihren geliebten Menschen. Ich bin aber davon überzeugt, dass sie über ein inneres Wissen verfügen, dass sie sterben werden. Unsere Tiere haben aber keine Angst davor, sondern für sie ist es ein Teil ihres Lebens. Sie spüren, dass der Übergang bevorsteht und kämpfen nicht dagegen an. 

Tiere akzeptieren den Tod als selbstverständlich, so, wie es eben sein soll. Sie haben weder Furcht noch Panik. Er gehört zum Leben.

Wenn wir uns für die Sichtweise der Tiere öffnen, erkennen wir, dass sie – genauso wie der Mensch – über alles verfügen,  was zum Sterben gehört. So schwer dieser Weg fällt, kann die Tatsache, ihn gemeinsam zu gehen durchaus auch eine Bereicherung sein und zu einer besonderen Seelenzeit für uns und unser Tier werden. 

Tiere sind, genau wie der Mensch, mit allem ausgestattet, um den Sterbeprozess alleine oder mit gewünschter Begleitung zu schaffen.

 

Wir müssen dies nur wieder neu lernen, da leider Sterben und Tod in unserer Gesellschaft ein Tabuthema ist und wir verlernt haben, damit umzugehen. 
Wer erlebt, wie sehr das Tier das Sterben und den Weg dahin annimmt, kann besser mit der eigenen Angst umgehen. Es ist eine große psychische Herausforderung mit vielen emotionalen Höhen und Tiefen, an der wir uns weiterentwickeln und reifen können.

Das ist auf den ersten Blick vielleicht ein trauriges Thema, aber wir wollen den letzten Lebensweg aus energetischer und spiritueller Sicht betrachten. So wird das aktive Begleiten ein ganz besonderer Vorgang, der uns bereichert und mit Liebe und Frieden erfüllt.


„Willst du das Leben begreifen, sieh wie das Sterben geschieht.“ (Yoga-Lehre)

 

Der Ablöseprozess der Seele verläuft in fünf Phasen. Wenn wir uns frühzeitig damit auseinandersetzen, sind wir genug sensibilisiert, wenn die Zeit des Abschieds gekommen ist. Dann spüren wir intuitiv, auf welche Weise unser Tier gehen will.

Möchte unser Tier alleine sein und ohne unsere Anwesenheit gehen oder will es Beistand und Unterstützung annehmen.

Hier können die Tiergespräche eine wichtige Hilfe sein.
Auch durch meine Ausbildung zur Medialen Lebensberaterin kann ich Dich dabei unterstützen, die einzelnen Sterbe- bzw. Wandlungsphasen besser zu verstehen. 

Ich zeige Dir, wie man die einzelnen Phasen, sanft begleiten kann, ohne diesen Prozess des sich Veränderns zu behindern. 

 

Sterben ist keine Krankheit, sondern der größte Wandel, 
   den wir bewusst erleben können.


1. Sterbephase (Erde: Elemente geraten in Bewegung)
Dein Tier ist schwächer, nicht mehr so bewegungsfreudig, aber es frisst noch und nimmt am Leben teil. Eine Zeit zwischen Hoffen auf Gesundwerden und der Gewissheit, dass das Tier stirbt.

In dieser frühen Phase kann keine Prognose gestellt werden.

2. Sterbephase (Wasser: Erde geht in Wasser ein) 
Der Organismus kann sich nun nach innen zurückziehen, Wachstumsprozesse verlangsamen sich und der Körper verbraucht die vorhandenen Ressourcen. Dein Tier nimmt immer weniger Nahrung zu sich, was Du auch akzeptieren solltest. In dieser Phase kommt es auch zu Lautäußerungen wie Stöhnen, Jaulen und Jammern, die aber nicht unbedingt Schmerzen bedeuten.

3. Sterbephase (Feuer: Wasser geht in Feuer ein) 
Feuer steht einerseits für die Lebenskraft, aber auch für das Aufzehren und Verbrennen von Materie. Die rote Energie wird als Steigerung der Schmerzbereitschaft gesehen.
Diese Phase wird am Häufigsten falsch gedeutet: als Aufbäumen gegen den Tod, was es aber nicht ist. Ein Eingreifen in Form von „Erlösen“ aufgrund dieses Missverständnisses kann das seelische Leiden erhöhen und den Entwicklungsprozess stören.

4. Sterbephase (Luft: Feuer geht in Luft ein) 
Diese Phase könnte man als Ruhe nach dem Sturm bezeichnen. Alle Energien sind nahezu aufgebraucht. Sie steht für Stagnation, Innehalten und Stille. Die Atmung verändert sich: die Ausatmung ist betonter, die Pausen zwischen Aus- und Einatmung werden länger. Du hast plötzlich das Gefühl, dass sich die Energie Deines Tieres im Raum ausbreitet.

5. Sterbephase (Äther: Luft geht in Äther ein) 
Die Atmung hat nun ausgesetzt. Das Herz steht still. Körper und Materie verlieren ihre Bedeutung. Es heißt hier Abschied nehmen und loslassen.

 

Sanfte Therapien wie z.B. Geistiges Heilen, Farblichttherapie, spezielle Atemtechniken und die Tiergespräche, sind eine wertvolle Hilfe auf diesem Weg. 

So kannst Du bewusst für Deinen Liebling, ob groß oder klein, da sein und Dich selbst auf das Abschied nehmen vorbereiten. Das gilt übrigens nicht nur für Hunde, sondern für alle Tiere.   

Dies erfolgt natürlich in enger Zusammenarbeit mit dem Tierarzt oder  Tierheilpraktiker.

   

Auch wenn Dein Tier über die Regenbogenbrücke gegangen ist, begleite ich Dich gerne durch die anschließende Zeit der Trauer. Ich zeige Dir, wie Du besser mit dem Verlust umgehen und die Trauerzeit sinnvoll gestalten kannst. Leider kann ich Dir keinen Trost spenden, aber ich kann Dir Wege aufzeigen Deine Trauer besser zu verarbeiten.

Auch in der Trauer durchlaufen wir verschiedene Phasen (nach Verena Kast):
Erste Phase:

Du willst nicht wahrhaben was geschehen ist, fühlst Dich empfindungslos und starr vor Entsetzen.
Zweite Phase:

Viele Emotionen brechen auf. Du erlebst ein Chaos an Gefühlen: Trauer, Wut, Schuldgefühle, Freude, Zorn, Angst und Ruhelosigkeit.
Dritte Phase:

Du beginnst langsam zu suchen, zu finden und Dich zu trennen.
Vierte Phase:

Du findest einen neuen Selbst- und Weltbezug und kannst den Verlust langsam akzeptieren.

 

                               ___________________________________________________________________________________________

 

Wichtiger Hinweis:

Ich bin keine Therapeutin sondern begleite Dich auf Deinem Weg. Solltest Du allerdings schwerwiegende Probleme haben (Trauma, Depression...), bitte ich Dich, auf jeden Fall zusätzlich einen Arzt bzw. Therapeuten aufzusuchen.

Die hier genannten Therapien werden von der Schulmedizin nicht anerkannt. Wissenschaftliche Beweise für Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor.